Verirrt im Technik-Wirr-Warr?|Die wichtigsten Begriffe

Sie möchten es ganz genau wissen? Kein Problem! Für alle Neugierigen und Freunde der Technik haben wir hier die gängigsten Begriffe aus der Welt des Glasfasernetzes kurz erklärt.

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Bandbreite

Die Bandbreite bezeichnet die Menge an Informationen, die über einen Telefon- oder Internetanschluss versendet oder empfangen werden kann.

Bit

Ein Bit (englisch: binary digit) ist in der Computersprache ein Buchstabe oder eine Zahl und beschreibt, wie viele „bits“, also Buchstaben oder Zahlen, pro Sekunde über das Internet oder per E-Mail versandt werden können. Um das Rechnen zu vereinfachen, werden die Angaben in „Megabit“ gemacht, das sind 106 bit oder 1 Million bit pro Sekunde.

Wenn die Übertragung weniger als 2 Millionen Bit pro Sekunde (2 MBit/s) beträgt, gelten Ortschaften heute schon als unterversorgt. Die Bundesregierung geht davon aus, dass eine Übertragungsrate von 50 MBit/s überall möglich sein muss.

Breitband

Unter „Breitband" fasst man schnelle Internet-Zugänge mit einer hohen Datenübertragungsrate zusammen. Ob die Zugangsgeschwindigkeit an Ihrem Ort mindestens der Grundversorgung mit Breitbandinternet entspricht, darüber können Sie sich hier im Breitbandatlas Schleswig-Holstein informieren. 

Byte

In Byte werden die Speicherkapazität von Festplatten oder DVDs etc. angegeben. Dabei sind 8 Bit ein Byte. In der Regel spricht man von Megabyte (MB), also 1 000 000 Byte. 

DSL

DSL (Digital Subscriber Line, engl. für digitaler Teilnehmeranschluss) bezeichnet eine Reihe von Online-Übertragungsstandards. Hierbei werden Geschwindigkeiten von bis zu 500 Mbit/s über Kupferleitungen gesendet und empfangen. Die tatsächliche Internet-Übertragungsrate hängt allerdings vom Internet-Zugangsserver ab.

Der DSL-Anschluss dient zur Kommunikation zwischen DSL-Modem und DSLAM, um in der Regel einen Breitband-Internetzugang zur Verfügung zu stellen. 

FTTx

Unter FTTx werden die verschiedenen Ausbauformen von Glasfasernetzen zusammengefasst. FTT steht dabei für „Fiber to the ...“ (de: Glasfaser bis zum / ins...), das x ist ein Platzhalter für die verschiedenen Orte. Grundsätzlich unterscheidet man dabei drei Formen: FTTC, FTTB und FTTH.

FTTC (Fiber to the curb, Glasfaser bis zum Bordstein) beschreibt das verlegen von Glasfasern bis zum nächsten Verteiler. Hier werden die Hauptkabel von Kupfer auf Glasfaser hochgerüstet bzw. durch Glasfaserkabel ergänzt.

Die nächste Stufe FTTB (Fiber to the building, Glasfaser bis zum Gebäude) beschreibt das Verlegen von Glasfasern bis ins Gebäude. Von hier aus werden die Signale dann über vorhandene Kupferleitungen in die verschiedenen Wohnungen geleitet.

Werden die Glasfasern direkt in die Wohnung oder in ein Einfamilienhaus verlegt, so nennt man dies FTTH (Fiber to the home, Glasfaser bis ins Haus).

G-Pon

G-PON steht für Gigabit Passive Optical Network und bezeichnet ein Glasfasersystem, das mit Point-to-Point-Verbindungen arbeitet. Sie ermöglicht dem Nutzer extrem hohe Datenraten von bis zu 2,5 GBit/s.

Glasfaser

Statt aus Kupfer ist das Innere der Glasfasern aus feinstem Glas, nur etwa so dünn wie ein Menschenhaar. Die langen Fasern werden aus geschmolzenem Quarzglas hergestellt und sind trotzdem noch stabiler als normales Glas.

Bei der Glasfasertechnologie werden die Daten als Lichtsignale codiert und durch optische Leitungen gesendet.

Lichtwellenleiter

Lichtwellenleiter (LWL), auch Lichtleitkabel genannt, sind das Herz der Glasfaserkabel und werden zur Übertragung von Licht benötigt. Sie bestehen aus Quarzglas oder polymeren optischen Kunststoff-Fasern.

Sie werden häufig auch selbst als Glasfaserkabel bezeichnet, wobei es sich zumeist um ein Verbund aus mehreren Lichtwellenleitern handelt.

Point-to-Point

Bei Point-to-Point (Punkt zu Punkt) verfügt jeder Endkunde über ein eigenes Glasfaserpaar bis zum optischen Netzabschluss. Die Flexibilität dieser Bauart ist damit am höchsten.

Triple Play

Triple Play (engl. dreifaches Spiel) ist ein Produktbündel, bestehend aus einem Telefon- und Internetanschluss sowie einem digitalen TV-Angebot. Der Vorteil hierbei ist, dass der Kunde alle drei Produkte nur noch von einem Anbieter bezieht und lediglich einen Anschluss benötigt. 

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