12.03.2018

Kein Glasfaser für Niebüll-Nord? Ausbau in Gefahr!


Im geplanten Ausbaugebiet Niebüll-Nord ist die Erschließung mit moderner Glasfaser-Infrastruktur durch die Breitbandnetz Gesellschaft (BNG) aktuell in Gefahr. Die für den wirtschaftlichen Betrieb des Glasfasernetzes notwendige Quote konnte bis zum Vermarktungsende am 26. Februar noch nicht erreicht werden. Den rund 1.000 betroffenen Haushalten droht nun, dass sie den Anschluss an das Netz der Zukunft verpassen und keine neue Glasfaser-Infrastruktur erhalten. Nur wenn sich in dem Gebiet noch zahlreiche weitere Haushalte für einen Glasfaseranschluss entscheiden, kann die BNG auch diesen Teil von Niebüll erschließen.

Während in vielen Abschnitten von Niebüll die Bagger bereits rollen und andere Teilbereiche schon komplett an das Glasfasernetz der BNG angeschlossen sind, tut sich der letzte Bauabschnitt im Nord-Osten von Niebüll noch etwas schwer. In allen anderen Ausbaubereichen von Niebüll konnte die Quote für den wirtschaftlichen Betrieb bereits erreicht werden und die BNG verzeichnet hervorragende Anschlussquoten.

Wir wollen nochmals daran erinnern, dass wir nur bauen können, wenn sich ausreichend viele Bürgerinnen und Bürger für einen Glasfaseranschluss entscheiden! Jeder Haushalt der mitmacht, erhöht die Chance, dass wir auch diesen Bereich mit zukunftsfähiger Glasfaser erschließen,“ erläutert Kerrin Carstensen, Leiterin für Vertrieb und Kommunikation bei der BNG.

Ein moderner Glasfaseranschluss ermöglicht langfristig die Teilhabe an der Digitalisierung und ist heutzutage bereits genauso wichtig wie ein Gas-, Wasser- oder Stromanschluss. Es wäre extrem schade, wenn der nördliche Bereich von Niebüll den Anschluss an die Zukunft jetzt verpasst,“ ergänzt Daniel Pastewka, Prokurist der BNG

Wichtigste Voraussetzung für die Beantragung eines Glasfaseranschlusses bei der BNG ist unter anderem der Abschluss eines Telefon- und Internetvertrages mit dem Anbieter nordischnet.

Welche Haushalte zum Ausbaugebiet Niebüll-Nord erfährt man auf der Internetseite der BNG unter www.breitband-nf.de/die-initiative/ausbauplan/Niebüll

Weitere Beratungsmöglichkeiten in Niebüll

Die BNG bietet gemeinsam mit ihrem Partner nordischnet weitere Beratungsmöglichkeiten in Niebüll an. Die offenen Beratungstermine finden am 21.03. und 18.04. jeweils in der Zeit von 16-19 Uhr im Amt Südtondern (Marktstr. 12 in Niebüll) statt. Alle Interessierten erhalten dort Antworten auf Ihre Fragen und Unterstützung bei der Beantragung des Glasfaseranschlusses.

Alternativ kann auch das nordischnet-Service-Büro (Schwalbenweg 6 in Niebüll) aufgesucht werden. Das Servicebüro ist jeden Dienstag von 9 bis 12 Uhr und jeden Donnerstag von 16 bis 19 Uhr für alle Kunden besetzt.

Fragen rund um den Glasfaseranschluss beantwortet die BNG natürlich auch telefonisch unter 04671/7979610. Ebenfalls können sich alle Interessierten direkt an die nordischnet-Vertriebspartner Elektro Behrmann Kommunikations- und Gebäudetechnik (Oldenhörn 1a, 25821 Bredstedt, 04671 / 30 50) und ComServ-Nord (Leckeng 1, 25917 Leck, 04662 / 88 18 00) wenden.

Aktueller Stand des Glasfaserausbaus in der Region

Über 10.000 Glasfaseranschlüsse hat die BNG in der gesamten Region der Ämter Südtondern und Mittleres Nordfriesland bereits gebaut. Auch im aktuellen Ausbaugebiet Niebüll-Mitte verzeichnet die BNG einen sehr guten Baufortschritt, trotz kurzfristigen Wintereinbruchs. Die Tiefbauarbeiten verlaufen planmäßig und schreiten sehr zügig voran. In den letzten Tagen wurden die ersten Anschlüsse fertiggestellt und nahezu jeden Tag erhalten zahlreiche weitere Haushalte Zugriff auf das Netz der Zukunft. Schritt für Schritt soll so ganz Niebüll mit moderner Glasfaserinfrastruktur ausgebaut werden, sofern auch Niebüll-Nord die notwendige Quote noch erreicht.

Breitband ist nicht gleich Breitband

Die BNG baut in der Region ein komplett neues Glasfasernetz und schafft damit modernste digitale Infrastruktur. Dabei verlegt die BNG die Glasfaser bis in jedes Haus, denn nur das wird in Expertenkreisen als nachhaltig und langfristig angesehen.

Die Glasfasertechnologie unterscheidet sich zu sogenannten VDSL-Kupferanschlüssen, die ebenfalls als Breitbandtechnologie in vielen Gebieten beworben werden. Bei der sogenannten Vectoring-Technik werden lediglich die grauen Kästen am Straßenrand mit Glasfaserleitungen versorgt. Anschließend erfolgt die Übertragung jedoch über die herkömmlichen Kupferleitungen. Der wesentliche Nachteil der Kupfertechnologie liegt darin, dass keine gesicherte Bandbreite garantiert werden kann. Aus diesem Grund werden diese veralteten Kupferprodukte auch immer nur mit einer Bandbreite von „bis zu … kbit/s“ beworben. Im Netz der BNG werden im Vergleich zu VDSL-Kupferanschlüssen konstante Bandbreiten bzw. Geschwindigkeiten erreicht, erläutert Dr. Heiko Hansen, Geschäftsführer der BNG aus Breklum.

Die BNG dagegen setzt auf das sogenannte FTTH (engl.: Fibre to the Home), also die Verlegung der Glasfaser bis in jedes Haus.

Die Menschen in unserer Region haben erkannt, dass nur die „echte“ Glasfaser, also die Glasfaserleitung bis in jedes Haus langfristig und nachhaltig ist. Die Versorgung der grauen Kästen am Straßenrand wie von anderen Telekommunikationsunternehmen angeboten, ist einfach nicht ausreichend und zeitgemäß. Wir von der BNG verlegen das Glasfaserkabel bis in jedes Haus, so dass die gesamte Region auch in den nächsten Jahrzehnten auf die steigenden Bandbreiten sehr gut vorbereitet ist. In der Fachwelt ist man sich einig, dass es zu einem „echten“ Glasfaseranschlus keine Alternative gibt“ so Daniel Pastewka, Prokurist bei der BNG und verweist dabei auf die Grenzen der alten Kupferleitungen.


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